Angebotsrechner für Handwerksbetriebe
Positionen erfassen, Material und Lohnminuten kalkulieren, Zuschläge setzen – und das Ergebnis als druckfertige Übersicht ausgeben. Keine Anmeldung, keine Daten an uns.
Warum in Minuten statt in Stunden gerechnet wird
Handwerksleistungen denkt man in Minuten: Steckdose setzen, Fliese schneiden, Rohr verpressen. Wer diese Erfahrungswerte in Stunden umrechnen muss, rundet – und rundet fast immer nach unten. Über ein Angebot mit zwanzig Positionen summieren sich diese Rundungen zu einem spürbaren Betrag.
Der Materialaufschlag ist kein Aufschlag auf den Gewinn
Er deckt Kosten, die real anfallen: Fahrt zum Großhändler, Zwischenlagerung, Vorfinanzierung bis zur Zahlung des Kunden, Bruch und Reste. Wer Material zum Einkaufspreis weitergibt, arbeitet in diesem Teil des Auftrags unentgeltlich.
Das Ergebnis ist eine Kalkulationsübersicht für dich, kein fertiges Angebotsschreiben für den Kunden. Für ein rechtssicheres Angebot gehören Firmenangaben, Steuernummer, Bindefrist, Zahlungsbedingungen und gegebenenfalls der Hinweis auf § 13b UStG dazu. Dieser Rechner ersetzt keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Ab wann sich eine richtige Software lohnt
Solange du wenige Angebote im Monat schreibst, reicht dieser Rechner plus dein Briefkopf. Sobald aus Angeboten Aufträge werden, die du nachverfolgen musst, kippt die Rechnung: Dann kostet dich das Hin- und Herkopieren zwischen Rechner, Word und Kalender mehr Zeit, als eine Software im Monat kostet.
Der entscheidende Punkt ist die Übernahme: Ein Angebot, aus dem per Knopfdruck ein Auftrag und daraus eine Rechnung wird, spart pro Vorgang 15 bis 30 Minuten Büroarbeit.
- plancraft – Cloud-Software mit Fokus auf einfache Bedienung für kleine Betriebe.
- HERO Software – Cloud-Lösung mit breitem Funktionsumfang für wachsende Betriebe.
- ToolTime – Cloud-Software mit starkem Fokus auf die Baustelle und mobile Nutzung.
- das Programm – Cloud-Software mit auffällig breiter Schnittstellen- und Gewerkeabdeckung.
- openHandwerk – Cloud-Software mit Schwerpunkt Auftrags- und Baustellensteuerung.
- STREIT – Etablierte Branchenlösung mit langer Historie und großer Funktionstiefe.
Angebotsvorlage mit allen Pflichtangaben
Damit aus deiner Kalkulation ein Angebot wird, das rechtlich sauber ist – mit allen Angaben, die hineingehören.
Du bekommst: eine Angebotsvorlage mit Briefkopf, Bindefrist und Zahlungsbedingungen als Word- und PDF-Datei
Häufige Fragen
Ersetzt dieser Rechner eine Handwerkersoftware?
Nein, und das ist auch nicht das Ziel. Er hilft dir, ein einzelnes Angebot sauber zu kalkulieren und auszudrucken. Was er nicht kann: Kundendaten verwalten, aus dem Angebot einen Auftrag machen, Zeiten erfassen oder eine Rechnung erzeugen. Sobald du mehr als ein paar Angebote im Monat schreibst, lohnt sich eine richtige Lösung.
Wie kalkuliere ich den Materialaufschlag richtig?
Der Materialaufschlag deckt Beschaffung, Lagerung, Vorfinanzierung und das Risiko ab, dass Material beschädigt wird oder übrig bleibt. Übliche Werte liegen zwischen 10 und 25 Prozent. Wer Material ohne Aufschlag durchreicht, arbeitet für den Großhändler mit.
Warum rechne ich Lohn in Minuten statt in Stunden?
Weil Handwerksleistungen selten in vollen Stunden gedacht werden. „Steckdose setzen: 25 Minuten“ ist eine Zahl, die man aus Erfahrung kennt. Aus Minuten mal Stundensatz wird dann automatisch der richtige Betrag – ohne Kopfrechnen und ohne Rundungsverluste.
Werden meine Angebotsdaten gespeichert oder übertragen?
Nein. Alles läuft in deinem Browser. Wir sehen deine Positionen, Preise und Kundendaten nicht, und es wird nichts an einen Server gesendet. Wenn du die Seite schließt, sind die Daten weg – speichere das Ergebnis vorher als PDF.
Ist der Ausdruck ein rechtsgültiges Angebot?
Der Ausdruck ist eine Kalkulationsübersicht, kein fertiges Angebotsschreiben. Für ein rechtlich sauberes Angebot gehören mindestens deine vollständigen Firmenangaben, Steuernummer, Bindefrist und Zahlungsbedingungen dazu. Übertrag die Zahlen in deinen Briefkopf oder nutze eine Software, die das erledigt.